Die Zuganbindung der Insel Sylt soll auf weiteren Abschnitten zweigleisig ausgebaut werden. Nach Angaben der Bundesregierung sind für das Schienenprojekt zwischen Niebüll, Klanxbüll und Westerland Kosten von rund 426 Millionen Euro veranschlagt.
Die Zuganbindung der Insel Sylt soll auf weiteren Abschnitten zweigleisig ausgebaut werden. Nach Angaben der Bundesregierung sind für das Schienenprojekt zwischen Niebüll, Klanxbüll und Westerland Kosten von rund 426 Millionen Euro veranschlagt.
An einem Bahnübergang im nordfranzösischen Bully-les-Mines kollidierte ein TGV mit dem LKW eines Militärkonvois. Bei dem Unfall am Dienstagmorgen starb laut Verkehrsministerium der Lokführer des Hochgeschwindigkeitszuges. Von den 243 Fahrgästen an Bord wurden 27 Personen verletzt, zwei davon lebensgefährlich, heißt es von französischen Medien. Die Gründe für den Unfall sind noch unbekannt. Berliner Zeitung
Bahnkunden müssen sich in Geduld üben, denn der Ausbau der Strecke Berlin – Dresden verzögert sich um rund vier Jahre. Fehlende Abschnitte der zweiten Baustufe sollen nach Angaben der Deutschen Bahn nun erst Ende 2033 in Betrieb gehen, statt 2029. Als Grund nennt der Konzern zusätzliche Anforderungen im Planfeststellungsverfahren, unter anderem zu Fragen des Umweltschutzes. DB
Die Bahn hat 2025 operativ wieder schwarze Zahlen geschrieben und den Umsatz auf 27 Milliarden Euro gesteigert. Unter dem Strich blieb wegen Abschreibungen im Fernverkehr dennoch ein Verlust von 2,3 Milliarden Euro. Parallel muss der Konzern nach dem Abgang von Finanzvorständin Karin Dohm schon wieder die Schlüsselposition im Finanzressort neu besetzen.
Die EU-Kommission startet am 8. April die nächste Bewerbungsrunde für kostenlose Interrail-Tickets. Teilnehmen können 18-Jährige aus der EU oder mit Wohnsitz dort. Wer ausgelost wird, kann bis zu 30 Tage mit der Bahn durch Europa reisen. Die Bewerbungsfrist für die 40.000 Fahrkarten läuft bis zum 22. April, der Reisezeitraum reicht bis Herbst 2027. Discover EU
Wegen Bauarbeiten wird die Bahnstrecke zum Flughafen München vom 13. (22 Uhr) bis 17. April (5 Uhr) gesperrt, wie die Bahn mitteilt. Betroffen sind S-Bahn- und Regionalverbindungen. Fahrgäste müssen auf Ersatzbusse ausweichen, die unter anderem zwischen Neufahrn, Freising und Ismaning sowie dem Flughafen verkehren. Airliners, DB
Wer sich den Eleganz-Leitfaden der französischen Staatsbahn SNCF anschaut, kann sich nur wundern, ob der steinzeitlich anmutenden und diskriminierenden Aussagen. In der Bekleidungs-Etikette für Zugpersonal stehen Tipps, die wohl keiner braucht, wie die Aufregung darum zeigt. Unter anderem solle eine Frau mit einer "dreieckigen Körperform enge Röcke und voluminöse Taschen an den Hüften" vermeiden und stattdessen etwas tragen, um "die Silhouette im Oberkörperbereich auszugleichen", zitieren französische Medien aus der 40-seitigen Broschüre. Auch die Herren der Schöpfung kriegen ihr Fett weg, denn als rundlicher Mann empfiehlt SNCF "dunkle Oberteile zu wählen" und "Jacken, die die Hüften bedecken", um "die Silhouette zu verlängern und optisch zu verschlanken". Zeit
Michael Peterson (Foto), Vorstand für Personenfernverkehr der Deutschen Bahn, kündigt im Interview mit der Süddeutschen Zeitung einen Neustart für den Fernverkehr an – mit schlankeren Strukturen, mehr Verantwortung vor Ort und einem wirtschaftlicheren Betrieb bis 2030.
Im Kampf gegen Verspätungen schlägt bei der Bahn eine neue Taskforce unter anderem das systematische Freihalten von Ausweichgleisen vor. Ein sogenanntes "Joker-Gleis" soll demnach an überlasteten Knotenpunkten schnell wirksame Entscheidungen ermöglichen. Bis Ende März soll die Taskforce ein konkretes Maßnahmenpaket erarbeiten, das unter anderem der "Optimierung des Angebots in hochbelasteten Knoten" dient. Die Überlastung von Bahnhöfen in Hamburg, Köln oder Frankfurt gilt als einer der wichtigsten Ursachen für die Verspätungen der Bahn. Spiegel
Im Hauptbahnhof Bayreuth sind gestern Abend gegen 18.45 Uhr zwei Regionalzüge zusammengestoßen. Sieben Menschen wurden verletzt, einer davon schwer. Nach Angaben der Bundespolizei passierte der Unfall beim Rangieren. Ein Zug mit 13 Fahrgästen wollte in den Bahnhof einfahren, während ein anderer ohne Passagiere zum Betanken unterwegs war. Möglicherweise hat der rangierende Zugfahrer seinen Kollegen übersehen. Der Bahnhof wurde gesperrt und Ersatzverkehr eingesetzt. Heute kommt es noch vereinzelt zu Zugausfällen. In Franken.de