Wenn Gäste Bettwanzen entdecken, ist der Reputationsschaden oft schon da. Ein britisches Unternehmen will Hotels mit einem unauffälligen Sensorsystem deutlich früher warnen und so Beschwerden verhindern.
Wenn Gäste Bettwanzen entdecken, ist der Reputationsschaden oft schon da. Ein britisches Unternehmen will Hotels mit einem unauffälligen Sensorsystem deutlich früher warnen und so Beschwerden verhindern.
In einem Hotel in Alsfeld in Osthessen hat ein mutmaßlicher Fall von Lebensmittelvergiftung in der Nacht zum Sonntag einen Großeinsatz von Rettungskräften ausgelöst. Betroffen war eine Reisegruppe mit rund 120 Personen. Nach Angaben vom Einsatzort wurden 13 Gäste ins Krankenhaus gebracht, fünf von ihnen befinden sich demnach in kritischem Zustand auf der Intensivstation. Die genaue Ursache des Vorfalls ist noch unklar. Oberhessische Zeitung
Neu ist seit Jahresbeginn der mit dem Software-Unternehmen Docyet realisierte "Symptomchecker", der Reisenden bei Beschwerden medizinische Ersteinschätzungen sowie passende Dienstleistungen vorschlägt. Weitere digitale Angebote der Versicherung Hanse Merkur für einen vereinfachten Zugang zu medizinischer Beratung auf Reisen sind in Planung. Touristik Aktuell
Seit Jahresbeginn sind in Bolivien laut Centrum für Reisemedizin (CRM) mehr als 3.000 Chikungunya-Fälle gemeldet worden; drei Infizierte sind verstorben. Das Virus wird durch Stechmücken übertragen. Typisch sind Fieber sowie starke Gelenk- und Muskelschmerzen, dazu Kopfweh, Übelkeit, Müdigkeit und Hautausschlag, heißt es vom CRM. Die Inkubationszeit beträgt laut Tropeninstitut bis zu zwölf Tagen. Reisende sollten sich auch tagsüber vor Insektenstichen schützen. CRM
Gäste erwarten 2026 Angebote, die Longevity unterstützen, erklären die Hotel-Consultants Adam und Larry Mogelonsky. Gemeint sind etwa Maßnahmen zur Verbesserung der Schlafqualität beispielsweise durch Schlafprogramme mit optimierten Zimmern, eine konsequent gesunde Küche mit unverarbeiteten Zutaten, digitale Entlastung (digital Detox) sowie spezifische Gesundheitsthemen für Frauen. Hospitality Net
Britische Gesundheitsbehörden melden vermehrt Magen-Darm-Erkrankungen im Zusammenhang mit Reisen auf die Kapverden. Seit Oktober wurden laut UK Health Security Agency 158 Shigella-Fälle, die zu starken Bauchkrämpfen führen, einem aktuellen Ausbruch zugeordnet. Davon hatten 112 Betroffene zuvor die Inselgruppe besucht, vor allem Santa Maria und Boa Vista. Zudem registrierte die Behörde 43 Salmonellen-Erkrankungen mit Bezug zu Kapverden-Reisen. Travel Weekly
Die Zahl der Chikungunya-Infektionen steigt in mehreren Regionen deutlich, darauf weist das Centrum für Reisemedizin (CRM) hin. Besonders betroffen sei Surinam. Auch aus Französisch-Guayana sowie Brasilien werden laut CRM neue Infektionen gemeldet. Zudem registrierten Behörden in Europa vermehrt Erkrankungen bei Rückkehrern von den Seychellen. Das von Stechmücken übertragene Chikungunya führt zu Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen. Ärzteblatt
Was tun bei kritischen Bewertungen oder wenn ein Shitstorm hereinbricht? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es bei dem Gratis-E-Learning "Fit in 30 Minuten" von WRE Trainings am Mittwoch, 21. Januar, um 10 Uhr. Am selben Tag um 11:30 Uhr dreht sich alles um Widerstandsfähigkeit im Job und Gesundheitsmanagement in der Touristik. WRE Trainings (Info und Anmeldung)
In den vergangenen 15 Jahren sind viele deutsche Pflegefachkräfte im Südwesten von Baden-Württemberg, etwa aus dem Breisgau, in die Schweiz abgewandert. Das hat die Sterblichkeit in den grenznahen Krankenhäusern deutlich erhöht, wie eine Studie des ZEW Mannheim und des Ifo Instituts zeigt. Besonders betroffen sind ältere Patienten und Notfälle. Der Befund unterstreicht, wie zentral die Arbeit von Pflegefachkräften für die Gesundheitsversorgung ist.
Besonders Führungskräfte sind oft im Dauerstress, was zu Erschöpfung und Burnout führen kann. Die Stressresistenz, die sogenannte Resilienz, lässt sich durch systematisches Training über sechs bis zehn Wochen mit 20 bis 30 Minuten täglich verbessern. Mini-Techniken wie 20 Sekunden Selbstberührung zwecks Ausschüttung des "Kuschelhormons" Oxytocin oder die IDA-Methode (Innehalten, Durchatmen, Anker spüren) beruhigen kurzfristig, ersetzen aber kein vollständiges Training. Impulse