Gute Nacht und schöne Träume: Eine Kamera an der Decke filmt das Gesicht, ein Mikrofon nimmt jedes Geräusch auf und ein Bewegungsmelder unter dem Kopfkissen registriert jede Unruhe. Die Gäste im Tokioter Kapselhotel Nine Hours werden während des Schlafs rundum überwacht – allerdings mit ihrer Einwilligung. Im Gegenzug erhalten sie Daten zu ihrer Schlafqualität. Und was hat das Hotel davon? Es verkauft die Schlafdaten weiter und verdient damit Geld. Nur, wer will das eigentlich wissen und warum? Morgenpost