Der französische Betreiber KER Hospitality plant, direkt am Flughafenterminal Basel Ende nächsten Jahres zwei Hotels zu eröffnen, zum einen ein Ibis Budget mit 80 Zimmern, zum anderen ein Hotel der Marke Tribe mit 60 Zimmern. Blick
Der französische Betreiber KER Hospitality plant, direkt am Flughafenterminal Basel Ende nächsten Jahres zwei Hotels zu eröffnen, zum einen ein Ibis Budget mit 80 Zimmern, zum anderen ein Hotel der Marke Tribe mit 60 Zimmern. Blick
Die Geschäfte der Schweizer SV Group liefen gut 2025. In allen Geschäftsbereichen konnte ein Wachstum erzielt werden, meldet das Unternehmen. Der Gesamtumsatz belief sich auf 735 Millionen Euro. Mit neun Neueröffnungen vergrößerte SV das Hotelportfolio innerhalb eines Jahres um rund ein Drittel auf 32 Häuser.
Der Schweizer Tourismus-Verband (STV) warnt vor der Volksinitiative "Keine 10-Millionen-Schweiz", über die am 14. Juni abgestimmt wird. Direktor Philipp Niederberger (Foto) nennt die Vorlage ein "wirtschaftspolitisches Hochrisiko-Projekt". Sie könne das Freizügigkeitsabkommen mit der EU gefährden und damit Fachkräftemangel, Unsicherheit und Wettbewerbsdruck im Tourismus verschärfen.
Die Zahl der Übernachtungen in Schweizer Hotels ging im April im Vergleich zum Vorjahresmonat zwar nur um 0,6 Prozent zurück. Das ist dem starken Inlandstourismus geschuldet. Bei Auslandsgästen beträgt das Minus jedoch 5,8 Prozent. Für Gäste aus Asien zählte man 29 Prozent weniger Übernachtungen, aus den Golfstaaten waren es gar 47 Prozent. Nau
Veraltete und starre Führungsstile sind schuld daran, dass vor allem junge Mitarbeiter die Hotellerie verlassen, so ein Bericht der Hotelfachschule Lausanne (EHL). Moderne Führung beginnt mit Transparenz und Empathie, nicht mit Autorität, sagt Co-Autor Sébastien Fernandez. Für Beschäftigte der Gen Z, also die zwischen 1995 und 2012 Geborenen, ist vor allem Mentoring, Empathie und sinnorientierte Führung entscheidend. Bilanz
Markus Uebelhart, Inhaber der Reiselounge in Zürich, beschreibt 2026 bisher als nervenaufreibend. Nach dem Ausbruch des Iran-Kriegs musste sein Team viel Zeit für gestrandete Kunden, Stornierungen und Umbuchungen aufbringen. Das Plus zum Vorjahr habe sich dadurch bis Ende April ins Minus bewegt. Uebelhart habe eigentlich nie ein Reisebüro übernehmen wollen und es dann doch getan, nach Überzeugungsarbeit eines Weggefährten und einem verfrühten Erbe. Travelnews
Schweizer Hotels erzielen 58,5 Prozent ihrer Buchungen direkt, doch OTA bleiben im Vertrieb stark. Das sind die aktuellen Ergebnisse der neuen Distributionsstudie von Hotellerie Suisse und der Fachhochschule HES-SO Wallis. Etwa ein Drittel der Buchungen erfolgt in der Schweiz über Plattformen. Sie beeinflussen Preise indirekt über Sichtbarkeit, Rankings und Promotions. Rund 29 Prozent der Hotels berichten von Eingriffen in Direktpreise, etwa die Hälfte wurde nach eigenen Angaben online schon unterboten. Hotellerie Gastronomie Zeitung
Auf dem Hospitality Summit in Bern Anfang Juni wird die Neupositionierung des Hotels Du Lac in Merlingen am Thunersee in der Schweiz vorgestellt werden. Die Wiedereröffnung des Hotels soll bis 2029 gelingen. Die Jugendstil-Fassade bleibt erhalten, innen wird kräftig entkernt und ein Holzneubau erweitert die Kapazitäten. Geplant sind 19 Zimmer, 13 Serviced Apartments und ein Restaurant. Hotelrevue
Am 14. Juni wird in der Schweiz im Rahmen einer Volksabstimmung über die sogenannte Initiative "Keine 10-Millionen-Schweiz" entschieden, die die Zuwanderung in das Alpenland begrenzen und bei Überschreiten der Bevölkerungsgrenze von zehn Millionen Personen Konsequenzen bis hin zur Kündigung der Personenfreizügigkeit mit der EU vorsieht. Jetzt haben sich die drei größten Verbände des Gastgewerbes in der Schweiz zu dem Vorhaben positioniert, sie lehnen die Vorlage klar ab. Die Verbände warnen vor Fachkräftemangel, höheren Preisen und perspektivischen Einschränkungen bei Hotels und Restaurants. Hotellerie Gastronomie Zeitung
Der Iran-Krieg sorgt auch in der Schweiz für Verunsicherung bei Reisenden und belastet das Buchungsgeschäft der Vermittlungsstellen. Vor allem eingeschränkte Umsteigeverbindungen über Golf-Drehkreuze und Sorgen um Kerosinengpässe bremsen die Nachfrage, heißt es laut Schweizer Reise-Verband (SRV). "Für die Sommerferien liegen die Buchungen derzeit noch unter Vorjahresniveau", sagte SRV-Geschäftsführerin Andrea Beffa. Travelnews