MSC Cruises hat ihre erst Anfang Juli bestätigte Rückkehr in die Golfregion wieder zurückgenommen. Statt ab Dubai zu fahren, bleibt die MSC World Europa im Winter 2027/28 im Mittelmeer. Die bereits gebuchten Reisen werden abgesagt.
MSC Cruises hat ihre erst Anfang Juli bestätigte Rückkehr in die Golfregion wieder zurückgenommen. Statt ab Dubai zu fahren, bleibt die MSC World Europa im Winter 2027/28 im Mittelmeer. Die bereits gebuchten Reisen werden abgesagt.
Das Auswärtige Amt hat seine Reisewarnung für Russland auf das gesamte Staatsgebiet ausgeweitet. Grund sind die zunehmenden ukrainischen Drohnenangriffe, die inzwischen auch Moskau, St. Petersburg und andere Regionen im Landesinneren erreichen. Nach Angaben des Ministeriums besteht landesweit eine erhebliche Gefährdung durch Drohnen und Trümmerteile abgeschossener Fluggeräte. Zudem warnt das Auswärtige Amt vor möglichen willkürlichen Festnahmen durch russische Behörden. Tagesschau
Die Sommersaison 2026 läuft für viele Reisebüros deutlich schlechter als erwartet. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Counter-vor9-Umfrage, an der mehr als 500 Reisebüromitarbeiter teilgenommen haben. Besonders alarmierend: Ausgerechnet Familien, lange eine verlässliche Kundengruppe des organisierten Reisevertriebs, scheinen zunehmend verloren zu gehen.
Emirates führt eine neue Reiseversicherung ein, die auch bestimmte konfliktbedingte Ereignisse absichern soll und die auch dann gilt, wenn das Auswärtige Amt eine Reisewarnung ausgesprochen hat. Die Airline reagiert damit auf die anhaltende Verunsicherung vieler Reisender infolge der Spannungen im Nahen Osten.
Europa muss trotz der Energieverwerfungen durch den Iran-Krieg vorerst nicht mit Engpässen bei Kerosin rechnen. EU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas (Foto) sieht keine Anzeichen für eine Knappheit in den kommenden Monaten. Die hohen Preise treffen Airlines dennoch hart; erste Strecken fallen weg, höhere Ticketpreise könnten folgen.
Trotz engerer finanzieller Spielräume halten viele Deutsche an ihren Reiseplänen für 2026 fest. Laut Umfrage der Norisbank im März, nach Beginn des Iran-Krieges, liegt das geplante Budget für den Haupturlaub bei durchschnittlich 1.454 Euro pro Person und damit leicht über Vorjahr. Zugleich setzen sich rund 65 Prozent ein Limit von maximal 1.500 Euro, bei zehn Prozent sind nur insgesamt 500 Euro für Urlaub drin. Viele rechnen mit weiter steigenden Preisen am Urlaubsort. Presseportal
Der Iran-Krieg sorgt auch in der Schweiz für Verunsicherung bei Reisenden und belastet das Buchungsgeschäft der Vermittlungsstellen. Vor allem eingeschränkte Umsteigeverbindungen über Golf-Drehkreuze und Sorgen um Kerosinengpässe bremsen die Nachfrage, heißt es laut Schweizer Reise-Verband (SRV). "Für die Sommerferien liegen die Buchungen derzeit noch unter Vorjahresniveau", sagte SRV-Geschäftsführerin Andrea Beffa. Travelnews
Das Auswärtige Amt hat die Reisewarnung für mehrere arabische Länder, darunter Dubai, Abu Dhabi, Katar und Oman, aufgehoben. Allerdings rät das Auswärtige Amt weiterhin dringend von Reisen in die Länder ab. Zugleich haben die Vereinigten Arabischen Emirate den Luftraum wieder vollständig freigegeben.
Zumindest im Norden Deutschlands scheint die Reiselust ungebrochen, wie Counter-Profis dem NDR berichten. Kunden fragten aber häufiger nach Absicherung des Urlaubs, wollten mehr über einen möglichen Kerosin-Mangel wissen und achteten verstärkt aufs Budget. Während etwa ein Reisebüro in Rellingen 20 Prozent weniger Buchungen verzeichnet, berichten Reisebüros in Kiel, Flensburg und Itzehoe von stabilen oder sogar leicht besseren Zahlen. Gefragte Ziele seien derzeit Südeuropa, die Karibik und Afrika. NDR
Der Krieg im Nahen Osten drückt Thailands Tourismuszahlen spürbar. Im März kamen 2,77 Millionen Gäste, 15 Prozent weniger als im Vormonat. Auch das Neujahrsfest Songkran – sonst Hochsaison mit traditionellen Wasserschlachten Mitte April – brachte nur schwache Zahlen. Die Regierung erwartet für das gesamte Jahr bis zu drei Millionen Besucher weniger, falls der Konflikt anhält. Capital