7. Mai 2026 | 17:46 Uhr
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Keine Erkrankten mehr an Bord des Kreuzfahrtschiffes Hondius

Die Hondius fährt nach den medizinischen Notfällen an Bord weiter Richtung Kanaren. Nach Angaben der Reederei Oceanwide Expeditions gibt es derzeit keine Personen mit Symptomen mehr auf dem Schiff. Die Ankunft im Hafen von Granadilla auf Teneriffa wird vorläufig in den frühen Stunden des 10. Mai erwartet.

Oceanwide Expeditions

Die Hondius ist weiter auf dem Weg Richtung Teneriffa

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Medizinisches Personal bleibe während der Überfahrt auf dem Schiff und überwache die Lage, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Die Betreuung erfolge unter Führung und Anleitung des niederländischen Gesundheitsinstituts RIVM, der Weltgesundheitsorganisation WHO und der niederländischen Regierung.

Die drei Personen, die am Vortag aus medizinischen Gründen von Bord gebracht worden seien, befänden sich weiter in der Obhut medizinischer Fachkräfte.

Ankunft noch nicht endgültig

Vorläufig rechnet Oceanwide mit einer Ankunft in Granadilla in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 10. Mai. Der Termin könne sich noch ändern, heißt es.

Die Reederei steht nach eigenen Angaben weiter in engem Austausch mit den zuständigen Behörden. Dabei geht es um den genauen Ankunftsort, Quarantäne- und Screening-Verfahren für alle Gäste sowie einen präzisen Zeitplan. Nach dem Ausschiffen oder der Evakuierung der Gäste ist Oceanwide nach eigener Darstellung nicht mehr an medizinischen Tests, Untersuchungen oder Weiterreisen beteiligt.

Passagierzahlen korrigiert

Oceanwide veröffentlichte zudem weitere Angaben zur Passagierzahl. Beim Auslaufen aus Ushuaia in Argentinien am 1. April seien 114 Gäste an Bord der Hondius gewesen. Am 15. April kamen auf Tristan da Cunha sechs weitere Gäste hinzu. Damit stieg die Zahl der Gäste an Bord auf 120. In dieser Zahl ist auch ein Gast enthalten, der am 11. April an Bord verstorben war.

Vier der neu zugestiegenen Personen standen bereits auf der ursprünglichen Passagierliste und sind britischer Nationalität. Zwei weitere Personen waren ungeplante Zugänge. Nach aktuellem Stand geht Oceanwide Expeditions davon aus, dass sie chilenische Staatsangehörige sind. Bei der Ankunft in St. Helena am 24. April befanden sich insgesamt 120 Gäste an Bord. Davon gingen 30 von Bord. Diese Zahl umfasst auch den zuvor verstorbenen Passagier.

Christian Schmicke

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