2. August 2020 | 12:26 Uhr
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Aida Cruises muss geplante Kurzreisen absagen

Vier Tage vor dem Corona-Neustart in Hamburg macht die Reederei einen Rückzieher. Die ersten vier Törns mit der „Aida Perla“ und der „Aida Mar“ wurden gestrichen. Grund sei die fehlende Genehmigung von Italien, unter dessen Flagge die Aida-Schiffe fahren.

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Die ersten "Cruises to Nowhere" mit der "Aida Perla" mussten abgesagt werden, weil Flaggenstaat Italien noch keine Genehmigung erteilt hat

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„Entgegen der Erwartung steht eine letzte formale Freigabe für den Start der Kurzreisen ab 5. August 2020 durch den Flaggenstaat Italien noch aus“, heißt es in einer Presseerklärung des Marktführers für Kreuzfahrten in Deutschland. Deshalb müsse Aida Cruises die Kurzreisen der „Aida Perla“ ab/bis Hamburg vom 5. bis 8. August, vom 8. bis 12. August und vom 12. bis 15. August und der „Aida Mar“ ab/bis Warnemünde vom 12. bis 16. August absagen.

Ob weitere Absagen folgen, ist derzeit nicht klar. „Aida geht davon aus, dass sie die letzte formale Freigabe durch den Flaggenstaat Italien zeitnah erhalten“, so die Reederei in einem Statement.

Alle Gäste, deren Reise nicht durchgeführt werden kann, würden umgehend informiert. „Der bereits gezahlte Reisepreis sowie alle auf My Aida gebuchten Leistungen werden automatisch entsprechend der vorgenommenen Zahlungsart gutgeschrieben“, verspricht Aida Cruises. Wer auf eine andere Kreuzfahrt umbuche, bekomme ein Bordguthaben in Höhe von 50 Prozent auf den aktuellen Reisepreis gutgeschrieben. Weitere Informationen für Reisebüros seien im Expinet hinterlegt.

Für den Neustart nach der Corona-Zwangspause hatte Aida Cruises vor zwei Wochen 750 Besatzungsmitglieder aus Indonesien und den Philippinen einfliegen lassen. Unter ihnen wurden zehn positiv auf das Coronavirus getestet, die an Land in Quarantäne mussten.

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